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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 01/03 - Arbeitszeiterhöhungen geplant | ||||||
| 01/03 - Arbeitszeiterhöhungen geplant | ||||||
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| Umfangreiche Arbeitszeiterhöhungen geplant | ||||||||||
| Senat legt Entwurf zur Änderung des Lehrerarbeitszeitaufteilungsgesetzes vor Umfangreiche Arbeitszeiterhöhungen geplant Am 7. Januar 2003 hat der Senat in Bremen einen Gesetzentwurf verabschiedet, der dem Senator für Bildung weitgehende Vollmachten zur Erhöhung und Verdichtung der Arbeitszeit geben soll. Im Rahmen des beamtenrechtlichen Beteiligungsverfahrens liegt uns der Gesetzentwurf zur Stellungnahme vor. Diese muss bis zum 24. Januar erfolgen. Danach befassen erneut der Senat und anschließend die Bremische Bürgerschaft die Gesetzesänderungsvorlage. Geht es nach dem Willen des Senats, so sollen insbesondere zwei Sachverhalte geändert werden:
Der Gesetzentwurf macht nochmals die Zielrichtung der Bremischen Bildungspolitik deutlich. Nach Jahren massiver Kürzungen und eines Stellenabbaus von 13 % sollen die Beschäftigten durch erneute Arbeitszeitausweitungen die Lücken schließen. Die Landesregierung versucht dabei durch taktische Begründungen von ihren Kürzungszielen abzulenken, indem sie
Der Stadtverbandsvorstand der GEW unterstreicht nochmals: Gegenstand der Vereinbarung zwischen Senat und GEW war ausschließlich die Regelung einer Zulage für angestellte Lehrkräfte. Der Senat versucht hingegen Verantwortlichkeiten abzuwälzen, indem er wieder den Eindruck eines Konsenses auch in der Finanzierungsfrage zu vermitteln versucht. Mit diesem Gesetzentwurf wird dagegen deutlich, dass der Senat generell die Absicht von Arbeitszeiterhöhungen verfolgt, obwohl die Lehrkräfte in Bremerhaven und Bremen republikweit die größte Zahl an Stunden tatsächlich unterrichten. Die GEW sagt eindeutig: Für uns gibt es keine Zustimmung zu Arbeitszeiterhöhungen und -verdichtungen. Dieser Gesetzentwurf fordert den Widerstand der gesamten Organisation heraus. Die Mitgliederversammlung am 22. Januar 16.30 Uhr, Kultursaal der Arbeitnehmerkammer muss geeignete Antworten auf die Herausforderung finden. | ||||||||||