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Aktuelles StadtverbandsInfo Bremerhaven Stadtverbandsinfoarchiv Brhv Archiv - Stadtverbandsinfo 04/04 - 1. Mai + Weiterbildung | ||||||
| 04/04 - 1. Mai + Weiterbildung | ||||||
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| Unsere Interessenvertretung stärken! | ||||||||||||||||
| Aufruf zur Teilnahme an der DGB-Demonstration am 1. Mai: Unsere Interessenvertretung stärken! Nach dem großen Erfolg des Jugendzuges im vergangenen Jahr mit einigen politisch „dekorierten“ Wagen, wird in diesem Jahr die umgestaltete 1. - Mai - Demonstration in einer Marschsäule ab Stadthalle durchgeführt. Die aktuellen politischen Entwicklungen vom Gesundheitswesen über die Diskussion um Arbeitszeiten bis hin zu den Kürzungen der „Sonderzahlungen“ im Öffentlichen Dienst fordern von den Gewerkschaften große Geschlossenheit und Kampfbereitschaft. Es gibt Gründe genug an der Demonstration teilzunehmen! | ||||||||||||||||
| AG Weiterbildung in der GEW | ||||||||||||||||
Weiter unten ist eine der beiden Presseerklärungen dokumentiert, die bei unserem Presse-Gespräch mit drei verschiedenen Weiterbildungs- Einrichtungen herausgekommen sind. Nun gilt es, weitere Energien zum mobilisieren, um den Kahlschlag im Weiterbildungswesen zu verhindern. Wir gedenken uns mit den Einrichtungen in Bremen zusammenzutun, um auf Landesebene gemeinsame Strategien des Widerstandes zu entwickeln – dazu wird es demnächst ein Treffen des Erfahrungsaustausches geben. Alle WeiterbildnerInnen, die sich durch den Presseartikel oder dieses Info angesprochen fühlen, sollten einfach zu uns stoßen – es sind Mitglieder der GEW und von ver.di oder Nicht- Organisierte bei uns in der Arbeitsgruppe. Nächstes Treffen ist am Donnerstag, den 29.4. um 17 Uhr im GEW Büro. Wer nicht kommen kann, aber gerne die Einladung bekommen möchte und bei einer der nächsten Sitzungen gerne dabei wäre, sollte sich einfach im GEW Büro melden. Noch ein Tipp: http://www.prekaer.net/ die Weiterbildungszeitschrift „Prekär“aus Hessen Leider wurde sie mit Nr. 10 eingestellt – aber über diese Internetadresse können Artikel der verschiedenen Ausgaben eingesehen werden! | ||||||||||||||||
| Artikel aus dem Sonntagsjournal vom 4. April 2004 - Bildungsträger in Gefahr | ||||||||||||||||
| Bildungsträger in Gefahr Arbeitskreis kritisiert Folgen der Hartz-Gesetze in der Seestadt Bremerhaven (asl). Weiterbildungsträger hatten die Arbeitsmarktreform (HartzGesetze) gefürchtet. Ein Jahr nach Inkrafttreten der ersten Änderungen habe sich vieles bewahrheitet, meint ein Arbeitskreis von in der Weiterbildung Beschäftigten. Arbeitsplätze seien in Gefahr, es herrsche Unsicherheit und das Motto Preis vor Qualität. Der Arbeitskreis Weiterbildung hat sich unter dem Dach der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) zusammengetan. Knackpunkte der Hartz?Gesetze, so das Credo, seien für die örtlichen Bildungseinrichtungen folgende: Zum einen seien die Ausgaben für Weiterbildung gekürzt worden, zum anderen werde die Vergabe der Kurse überregional entschieden. Hiesige Kurse werden demnach nicht vom Arbeitsamt Bremerhaven, jetzt Bundesagentur für Arbeit, vergeben, sondern in Hannover. Die Folge: Viele überregionale, große Anbieter hätten sich auf den Markt gedrängt, mit Lohndumping und keiner Infrastruktur vor Ort. „Bei uns sind heute die Räume von 8 bis 12.15 Uhr ausgelastet. Danach passiert dort nichts mehr“, schildert Jörg?Udo Meyer?Schilewa, Leiter der Weiterbildungs- und Wirtschaftsschule GmbH, die Auswirkungen. Ebenso wie seine Kollegen befürchtet er einen Trend von Voll? auf Teilzeitbeschäftigung und geringere Honorare. Das wirke sich langfristig auch auf die Qualität aus: „Unser Lehrpersonal hat einen hohen Qualitätsanspruch und fühlt sich verantwortlich für die Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahmen. Aber wenn es sich andere Einnahmequellen suchen muss, sinkt zwangsläufig die Unterrichtsqualität.“ Bei einer Umfrage des Arbeitskreises hatten vier von 16 Weiterbildungsträger angegeben, sie sähen ihre Existenz bedroht. Acht weitere werteten ihre Perspektive als negativ. „Einrichtungen werden sterben, wenn nicht bald Zuständigkeiten klar definiert werden“, sagt Arno Hopp, Lehrgangsleiter bei der Kreishandwerkerschaft, und fügt hinzu: „Eine Werkstatt, die dicht ist, wird nicht wieder geöffnet.“ Etwa 350 bis 400 Angestellte sind in Bremerhaven in der Weiterbildung beschäftigt. Verunsicherung stellt der Arbeitskreis nicht nur in der Vergabepraxis der Bundesagentur fest, sondern auch bei den Teilnehmern. Arbeitslose fragten in den Weiterbildungseinrichtungen, welche Kurse für sie in Frage kämen. „Die Beratung passiert inzwischen bei uns. Wir telefonieren und erkundigen uns. Das leistet die Bundesanstalt für Arbeit nicht mehr, sondern wälzt es bewusst auf die Weiterbildungsträger ab.“ Der Arbeitskreis fordert, zu den gewachsenen Strukturen vor Ort zurückzukehren. Die Zusammenarbeit zwischen Bildungsträgern und dem örtlichen Arbeitsamt habe sich bewährt, vor allem weil man sich auf regionale Verhältnisse und Bedürfnisse schnell einstellen könne. | ||||||||||||||||
| Termine | ||||||||||||||||
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