|
Themen Stichwort Oberschule 1. Bremer Oberschultag 2010 AG 2 - Inklusion | ||||||
| AG 2 - Inklusion | ||||||
| Inklusion praktisch – Arbeit im Team Ein Workshop von SchülerInnen und LehrerInnen für LehrerInnen Ablauf: 1.Vorstellungsrunde 2.Chancen / Gefahren der Teamarbeit in der Integrationsklasse (Kartenabfrage) 3.Schülersicht 4.Unsere Grundsätze… und so lösen wir sie ein 5.Rückblick Chancen/ Gefahren Diskussion Forderungen Ergebnisse der Abfrage Chancen / Gefahren |
| |||||||||||||||||||
| Chancen: | ||||||||||||||||||||
| verschiedene Blickwinkel auf Schüler ergänzen sich Erweiterung der Profession Arbeitserleichterung „Experten“ Normalität leben Vielfalt erkennen lernen Austausch, Bereicherung verschiedene Kompetenzen ergänzen sich bessere Förderung der Schüler / 4-Augen-Prinzip zeitweise DoppelbesetzungAustausche mehr Ideen / unterschiedliche Ansätze man kann sich mit seinen Kompetenzen gegenseitig ergänzen voneinander lernen individuelle Förderungreger Austausch, jederzeit einen gemeinsamen Ansprechpartner, mit Problemen nicht alleine dastehen gegenseitige Unterstützung mit Sorgen, Problemen, Herausforderungen nicht alleine zu sein mehr Augen sehen mehr, mehr Herzen fühlen mehr, mehr Gehirne denken mehr Entwicklungschancen sicher stellen durch professionelle Vernetzung/ Individualisierung Gemeinsames Tragen der Verantwortung verschieden Sichtweisen von Problemen, Fakten Unterrichtsplanung auf breiter Basis, mehr Ideen hohe Intensität der Arbeit größere soziale Kompetenz Vernetzung zwischen Berufsgruppen Kompetenztransfer unterschiedlicher Blick auf die Schüler engmaschiger Austausch und Abstimmung über Unterricht im maximal heterogenen Kontext in der jeweiligen Klassenzusammensetzung Flexibilität, „Durchlässigkeit“, gegenseitige Motivation Chance, dass sich KollegInnen ergänzen um damit einen weiteren Blick auf Möglichkeiten und Situationen zu erleben Schüler besser wahrnehmen methodisch erweitern gemeinsame Vorbereitungdauerhafte Doppelbesetzung | ||||||||||||||||||||
| Gefahren: | ||||||||||||||||||||
| Zeitmanagement unterschiedliche Vorstellungen und Praxen bei der Umsetzung von Formen innerer und äußerer Differenzierung im Team unterschiedliche pädagogische Konzepte hoher Arbeitsaufwand, da viel Absprache und gemeinsame Planung notwendig ist Stunden für sonderpädagogische Förderung zu wenig Zeit für Beratung Teamkollegen verstehen sich nicht, haben zu kontroverse Ansichten Teamarbeit klappt nicht Bereitschaft zur Teamarbeit fehlt größere zeitliche Belastung durch Absprachen keine „selbst gewählten“ Teams Streit, Unzufriedenheit, verschiedene Vorstellungen Zu den „Inklusionskindern“ kommen noch die anderen „auffälligen“ SchülerInnen, wenn Bündelung in einem Klassenverband benötigt viele gute Absprachen Nicht auf einen Nenner kommen gegenseitige Behinderung Überarbeitung Abschottung nach außen Ausgrenzung von Förderschülern zu wenig Zeit für Kooperation wenn die Kollegen nebeneinander arbeiten, sich blockieren und konkurrieren wie können verschiedene Förderschwerpunkte (WE, L,S,V…) in einer Klasse individuell berücksichtigt werden? enge Rollenzuweisung „Sparmodell“ ohne Doppelbesetzung Konkurenzdruck Motivationsverlust Mobbing problematische Teambesetzung unterschiedliche Vorstellungen von Lehren, Lernen, Schule | ||||||||||||||||||||
| Unsere Grundsätze: | ||||||||||||||||||||
| Wir sind gleichberechtigte Ansprechpartner für Schulleitung, Kollegen, Eltern, Schüler… Wir treffen uns regelmäßig im Team 1x pro Woche eine Stunde im Plan ist Minimum. Die Stunde muss im Deputat gerechnet werden. Wir verteilen die Verantwortlichkeit in den Fächern Abwechselnde Zuständigkeit für ein Thema in den Fächern oder Teilung der Fächer nach primärer Zuständigkeit erleichtert die Akzeptanz beider für SchülerInnen und Eltern Wir sind gemeinsam für alle Schüler zuständig Es gibt nur unsere Schüler – nicht meine und deine. Erfolge und Probleme sind gemeinsame Zuständigkeitsbereiche Der Klassenlehrer unterrichtet möglichst viele Fächer in der eigenen Klasse Die Kooperation mit wenigen KollegInnen erleichtert Absprachen und vereinfachtet die Erreichung eines pädagogischen Konsenses. Ein Lehrer statt vieler bietet insbesondere verhaltensunsicheren SchülerInnen eine verlässliche Orientierung. Wir binnendifferenzieren so weit wie möglich Außendiffernzierung fördert Ausgrenzung, führt zu Stigmatisierung mit entsprechenden Abwehrmechanismen. Nur im gemeinsamen Unterricht werden gemeinsame Arbeitsformen aber auch gemeinsame soziale Verhaltensweisen erlernt “Schwache“ Lerngruppen fördern „schwache“ Leistungen, heterogene Lerngruppen fordern und fördern Klasse 10c am SZ Helsinkistraße Dietmar Glander, Leonora Hyseni (Schülerin), Fiona Mittelsdorf (Schülerin), Jana Schadendorf (Schülerin), Jannik Schmonses (Schüler), Martina Siemer, Saskia Wehmann (Schülerin) | ||||||||||||||||||||
| Ergebnisse der anderen Workshops | ||||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||||