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Bisherige Sitzungen des Fachausschusses Schulentwicklung

Die Unterlagen sind ebenfalls auf der Homepage der Senatorin für Bildung und Wissenschaft herunterladbar.

 depu-fachausschuss+-L11.pdf
 Deputationsbeschluss zum Fachausschuss

 depu-l11v_17_a1.pdf
 Bürgerschaftsbeschluss zum Fachausschuss

 hh-enquete.pdf
 Bericht der Hamburger Enquete-Kommission

 Roesner-Gutachten.pdf
 Gutachten des IFS: Schulsturktur in Schleswig-Holstein

Konferenz
“Schulstruktur in Bewegung –
Mentalitäten im Wandel?“
GEW- Konferenz am 7. - 8. September 2007 in Göttingen
Material:

 Anforderungen_an_die_GEW.pdf
 

 Doku_Fischer_Alexander.pdf
 

Seitenabschnitte:
Berichte und Unterlagen der bisherigen Sitzungen
Bericht und Unterlagen von der 3. Sitzung am 15. Januar 2008

Berichte und Unterlagen der bisherigen Sitzungen

Unterseiten:

Bericht von der 1. und 2. Sitzung

Bericht von der 3. Sitzung

Bericht von der 4. Sitzung

Bericht von der 5. Sitzung

Bericht von der 6. Sitzung am 28.02.08

Bericht von der 7. Sitzung am 1. April 2008

Bericht von der 8. Sitzung am 16.04.08

Bericht von der 9. Sitzung am 20.05.2008

Bericht von der 10. Sitzung am 27.05.08

Bericht von der 11. Sitzung am 19.06.08

Bericht von der 12. Sitzung am 27.08.08

Bericht von der 13. Sitzung am 18.09.08

Bericht von der 14. und letzten Sitzung am 30.10.08


GEW-Papier im Fachausschuss Schulentwicklung: Konsequenzen gegen Ausgrenzung im Schulwesen sind notwendig

Auf der 3. Sitzung des Fachausschusses zur Schulentwicklung der Bildungsdeputation hat Harry Eisenach für die GEW Bremen ein umfangreiches Papier die Entwicklung der Schülerzahlen vorgelegt. Die wichtigsten Aussagen sind:

  • Das Gymnasium wächst stetig und ist Mehrheitsschule für die große Masse der SchülerInnen. Der Anteil der SchülerInnen an Sekundarschulen sinkt seit Beginn ihrer Einrichtung im Jahr 2004. Er ist mittlerweile geringer als der an den früheren Hauptschulen.
  • Das Schulsystem wird an seinen beiden Polen stärker: Immer mehr SchülerInnen besuchen Förderzentren (Sonderschulen) und Privatschulen, insbesondere private Gymnasien.
  • Die ausländischen SchülerInnen sind überdurchschnittlich stark an Sonder- und Sekundarschulen sowie 6-jährigen Grundschulen vertreten. An Gymnasien und besonders an den privaten Gymnasien ist der Ausländeranteil gering. Ausländerkinder kommen somit nur im geringen Maße zu höherwertigen Abschlüssen.
  • An den 6-jährigen Grundschulen verlassen beim Übergang zur 5. Klasse viele Kinder diese Schulen, darunter überdurchschnittlich viele mit deutschem Pass.
  • · Stadtteile mit hoher Arbeitslosenquote und hohem Migrantenanteil haben einen geringeren Gymnasial- und einen höheren Hauptschulanteil. Aus diesen Stadtteilen wechselt ein erheblicher Teil der SchülerInnen nach der 4. Klasse in Richtung Innenstadt bzw. nach Vegesack. Dadurch ist die soziale „Entmischung“ an den Schulen dieser Stadtteile besonders groß.

Für die GEW ergeben sich aus den Daten folgende Konsequenzen für die Schulentwicklung:

  • Kein weiterer Ausbau des isolierten Gymnasiums
  • Priorität des Wohnortes bei der Aufnahme in die fünfte Klasse, unterstützt durch verstärkte Zusammenarbeit von Grund- und Sek-I-Schulen
  • Förderung der weiteren Integration von Schulzentren und integrativer Schritte an Gymnasien

Integrative Arbeit muss durch die Zuweisung von Lehrerstunden gefördert werden. Notwendig sind Planungsstunden und die Senkung der Klassenfrequenzen für alle Schulen, die auf eine gemeinsame Schule bis zur 10. Klasse hinarbeiten. Das gilt auch für Gymnasien, wenn sie integrative Konzepte entwickeln.
Außerdem müssen den Schulen erhebliche Förderstunden zugewiesen werden, um dem „Abschulen“ durch pädagogische Maßnahmen entgegenzuwirken.
Damit sich das qualifizierte Lehren in heterogenen Lerngruppen überall zur vorherrschenden Praxis wird, sind ferner entsprechende Fortbildungsangebote zu entwickeln und den Lehrkräften hierfür Entlastungen zu gewähren.

Bericht von der 3. Sitzung

Zu Beginn der Sitzung kritisierte Harry Eisenach für die GEW beim Tagesordnungspunkt Protokoll, dass der Ausschuss bei der Expertenbenennung für öffentliche Vorträge auf Andreas Schleicher (OECD-PISA) verzichtet hat. Angesichts der öffentlichen Diskussion, in der insbesondere CDU-Kultusminister versucht haben, Herrn Schleicher wegen seiner Kritik am aussortierenden gegliederten deutschen Schulsystem, in eine unseriöse Ecke zu stellen, sollte man nicht darauf verzichten, dessen Ausführungen aufzunehmen. Die GEW wird sich deshalb bemühen, im Rahmen einer eigenen Veranstaltung Andreas Schleicher für eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zu gewinnen.
Thema der 3. Sitzung war die „Bestimmung der Ausgangslage auf der Basis statistischer und qualitativer Daten".
Dazu wurde vor der Sitzung ein umfangreiches Papier durch die GEW verteilt.

Während der Sitzung erläuterte aus der senatorischen Behörde zunächst Herr Henschen in einem Power-Point-Vortrag spezifische Sozialdaten zu Kinderarmut, Kindergesundheit, zur Sozialstruktur und zur Migration im Land Bremen sowie den Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven. Anschließend setzte Herr Jasker den Vortrag mit aktuellen Schülerzahlen, demografischen Entwicklungen sowie Kennzahlen des bremischen Schulwesens fort. Diese Vorträge können auf der Unterseite Bericht von der 3. Sitzung heruntergeladen werden.

Das GEW-Papier und die GEW-Presseerklärung können im Folgenden heruntergeladen werden:

Harry Eisenach legte für die GEW auf der Sitzung folgendes Papier zur Schülerentwicklung in der Sekundarstufe 1 vor (zunächst als RAR-Datei und anschließend das Papier und die einzelnen Anlagen):

 GEW-Papier_Schülerzahlentwicklung.rar
 

 Entwicklung+der+Bremischen+Sek-I+2004-2007.doc
 

 Entwicklung_der_Bremischen_Sek-I_2004-2007.pdf
 

 Anlage+1+Schuelerverteilung+sm+2004+-+2007.xls
 

 Anlage+2+Prognose+Schulanwahlen.doc
 

 Anlage+3+Erstanwahlen+und+reale+Schuelerzahlen+mit+Grafik.doc
 

 anlage_4_-_Schuelerzahlen_an_Foerderzentren.xls
 

 Anlage_4_b-_Prognosen_und_Realitaet_an_Foerderzentren.xls
 

 Anlage_6_Sozialindikatoren_2007.doc
 

 Anlage+5+Auslaenderquoten.doc
 

 Anlage_6_b_Sozialindikatoren.xls
 

 
 

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