| von Martina Siemer Für die GEW Landesfachgruppe Sonderpädagogik | |
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| Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Verband der Sonderpädagogen diskutieren am 18.4. 2007 mit den Bildungspolitikern der Parteien zum Thema „Arme Sonderpädagik“ - „Arme Sonderpädagogik“, weil dieser Bereich von Armut direkt und im übertragenen Sinne betroffen ist:
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| - Viele SchülerInnen mit Benachteiligungen und Behinderungen kommen aus Familien, die nicht in der Lage sind, lauthals bessere Bedingungen für ihre Kinder zu fordern.
- Die vorbildliche Integrationsarbeit Bremer Schulen wurde durch Kürzungen sowie politische und behördliche Setzungen immer stärker reduziert
- Gesellschaftlich und individuell benachteiligte Kinder und Jugendliche stehen immer weniger im Blickfeld politischer Institutionen.
Hier ist eine politische Umsteuerung dringend geboten. Gunhild Ruhstrat von der GEW unterstrich die Verantwortung von Gesellschaft und Politik für alle Schüler. Bei allen Planungen müssen Schüler mit Förderbedarf mit bedacht werden. Eine gemeinsame Schule für alle Schüler muss sich für jeden einzelnen Schüler zuständig fühlen, auch für behinderte und benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das Zitat aus dem Bericht des UN- Bildungsinspektors Munoz verdeutlicht die Zielsetzung: „Nicht die Menschen müssen sich dem Bildungssystem anpassen, sondern das Bildungssystem muss sich den Menschen anpassen“ Alle anwesenden Parteien (SPD, Grüne, FDP, die Linke) zeigten ihre Bereitschaft, sich für diese Gruppe der Behinderten und Benachteiligten zu engagieren. Scharf kritisiert wurde allerdings das bildungspolitische Wahlprogramm der CDU, das mit keinem Wort die Bereiche Behinderte sowie Sonderpädagogik thematisiert.
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