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10.11.2011 GEW-Landessprecher klar im Amt bestätigt

Bremischer Gewerkschaftstag der GEW fordert mehr Geld für die Bildung | Demonstration zur Bürgerschaft
Mehr Geld für die Bildung, finanziert durch eine gerechtere Steuerpolitik, das ist die Kernforderung
des Bremischen Gewerkschaftstages der GEW. Die Delegierten des höchsten Gremiums erinnerten die Politik an das Versprechen des Dresdener Bildungsgipfels der Ministerpräsidenten, mindestens 7 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Bildung bereitzustellen und forderte den Senat auf, im Bundesrat offensiv für eine Steuerpolitik einzutreten, die zu einer Erhöhung der Einnahmen der Länder und Gemeinden führt.
In der Mittagspause machten die Delegierten ihrem Unmut darüber Luft, dass Pädagoginnen und Pädagogen nach dem Willen des Senats künftig auch mit 67 Jahren noch vor der Klasse stehen oder Kindergartenkinder betreuen sollen. In einem spontanen Demonstrationszug zogen sie vom Gewerkschaftshaus vor die Bürgerschaft und legten zeitweise den Straßenverkehr lahm.
Zuvor hatten die Delegierten der 4.500 GEW-Mitglieder in Bremen und Bremerhaven den Geschäftsführenden Landesvorstand (GLV) im Amt bestätigt. Christian Gloede, im Hauptberuf Behindertenpädagoge bei der Bremischen evangelischen Kirche, wurde mit 92 Prozent der Stimmen wiedergewählt. Der Lehrer Bernd Winkelmann aus Bremerhaven erhielt 94 Prozent. Zum GLV gehört auch Harry Eisenach. Der Bremer Oberschullehrer wurde einstimmig als Landesschatzmeister im Amt bestätigt.



 2011_11_10_PE_Gewerkschaftstag.pdf
 

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