| StadtverbansInfo März 2011 | |
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| Präambel „Eine Schule für alle“ bleibt das Prinzip nach dem die GEW Bremerhaven die Schulstruktur gestalten möchte. In der schulischen Arbeit soll die Vielfalt der Menschen zur Geltung kommen und geschätzt werden. Die Schule soll ebenso wie die frühkindliche Erziehung und die Ausbildung zum Beruf und im Beruf so in den Lebenslauf eines jeden eingebettet sein, dass man von einer „Bildung aus einem Guss“ sprechen kann, die wirklich lebenslanges Lernen ermöglicht. Bildungseinrichtungen gehören in die öffentliche Trägerschaft, deshalb wenden wir uns gegen Privatisierungstendenzen. Im Sinne dieser Präambel richtet die GEW Bremerhaven folgende Forderungen an die politischen Parteien, die sich an den Kommunal- und Bürgerschaftswahlen im Mai 2011 beteiligen:
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| Forderungen:
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| - Die Arbeitsbelastung der PädagogInnen ist zu hoch.
Die GEW fordert: - Reduzierung der Unterrichtsverpflichtung für Lehrkräfte um 2 Stunden. - Eine qualifizierte Zweitkraft für alle Kita-Gruppen. - Die Tarife / Besoldung der Lehrkräfte drücken die fehlende Wertschätzung gegenüber den pädagogischen Berufen aus.
Die GEW fordert: - Gleiche Besoldung / gleiches Entgelt für alle Lehrämter in Höhe von EG 14 für Angestellte bzw. A 13 für Beamtinnen und Beamte; - Wiedergewährung der Jahressonderzahlungen für alle Beschäftigten. - Der Stadtgemeinde Bremerhaven ist es bislang nicht gelungen, die Versorgung der Schulen mit qualifiziertem Personal für die
Zukunft zu sichern. Die GEW fordert ein Personalsicherungskonzept, - das das aktuelle Stellenvolumen um 10% erhöht, um die notwendigen Schulentwicklungsmaßnahmen durchführen zu können, und - das konkrete Maßnahmen zur Gewinnung neuer Lehrkräfte ausweist und als ersten Schritt die Senkung des bedarfsdeckenden Unterrichts der Referendare um 2 Unterrichtsstunden pro Woche vorsieht. - Das Bildungswesen insgesamt is unterfinanziert.
Die GEW fordert: - dass der Bildungsetat deutlich aufgestockt wird. Die Forderung nach 10% des BIP, wie es dem Durchschnitt der OECD-Länder entspricht, würde für das Bundesland Bremen bedeuten, dass die aktuellen Bildungsausgaben mindestens verdoppelt werden müssten. - dass in Bremerhaven politische Initiativen zur Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums ergriffen werden.
Merke: Misserfolg bei der Bildung kostet viel Geld!
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