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Themen Gewalt in der Schule | ||||||
| Gewalt in der Schule | ||||||
| Gewalt in der Schule? In der letzten Zeit gab es verschiedene Berichte über gewalttätige Konflikte in Schulen. Leidtragende waren meist SchülerInnen, manchmal aber auch wir PädagogInnen. Die GEW hat mittlerweile ein Treffen interessierter Kolleginnen und Kollegen zu diesem Thema durchgeführt. Der Termin des nächsten Treffens wird rechtzeitig mitgeteilt. In der Januarausgabe 2008 der BLZ erschien ein wichtiger Beitrag zum bekannt gewordenen Konflikt an der Wilhelm-Kaisen-Schule. Ein gelungenes Beispiel für den Umgang mit Gewalt: Unter der Überschrift "Schüler ließen Opfer nicht allein - Wilhelm-Kaisen-Schule ehrt vier Jugendliche für ihr couragiertes Verhalten" schreibt der Weser-Kurier am 7.12.2007: 15 Streitschlichter hat die Wilhelm-Kaisen-Schule in Huckelriede. ... Marcel ist einer von ihnen. Gemeinsam mit Hassan, Tayfun und Enver wurde der 17-Jährige auf einer Vollversammlung für seinen Mut geehrt, in einen bewaffneten Konflikt eingegriffen zu haben. Donnernder Applaus hüllte die Jungs aus der Klasse 10i ein, nachdem die Schulleiterin Susanne Draheim noch einmal vor allen die brisante Situation vom 20. November auf dem Parkplatz der Schule Revue passieren ließ. Lobende Worte an die Vier gab es auch seitens der Bildungssenatorin. Wie berichtet, hatte ein 15-Jähriger einem 16-Jährigen ein Messer in den Rücken gestoßen. ... "Da war er selber geschockt und wir haben ihm das Messer abgenommen und die Polizei alarmiert", erinnert sich Hassan. Die war schnell vor Ort. Denn einmal in der Woche hält der Kontaktbeamte Reinhard Buck seine Sprechstunde in der Wilhelm-Kaisen-Schule ab. "Die Schule ist sehr offen", lobt Buck Schulleitung, Kollegium und Schülerschaft. Der Grundsatz der Schule laute, möglichst früh und konsequent einzugreifen, sodass es erst gar nicht zu Gewalttätigkeiten komme. So sollte, wie Revierleiter Volkmar Sattler gestern erzählte, auch der 15-jährige Messerstecher schon seit längerem die Schule verlassen. "Er galt als unbeschulbar", erzählt Sattler. Die Behörde habe die Schule aber mit dem Problem alleingelassen. ... In der Wilhelm-Kaisen-Schule hängt seit gestern ein Briefkasten. Nicht für Beschwerden, sondern für anerkennende Briefe. Schülerinnen und Schüler, die Unterstützung und Hilfe von anderen erhalten haben, können ihre Helfer benennen. An jedem 6. Dezember sollen Kinder und Jugendliche der Schule für ihre Zivilcourage und Hilfe ausgezeichnet werden.Dabei machten gestern alle Beteiligten klar, dass der Einsatz der vier Schüler am 20. November weit über das Maß der gewünschten Zivilcourage hinausging. Denn oberstes Ziel sei: "Bringe dich selber nicht in Gefahr." Am 13. Dezember beginnt der Schulalltag um 7.30 Uhr mit Fackeln und einem Spaziergang durch den Stadtteil. Schulleiterin Susanne Draheim. "Wir wollen ein Zeichen für Gewaltfreiheit setzen." Am 23.11.07 erschien nach 3 Artikeln in der Zeitung zum gewalttägigen Vorfall eine Presseerklärung der GEW-Betriebsgruppe, die erstmals die Situation aus der Sicht von (Gewerkschafts-) KollegInnen an der Schule beschrieb. Diese Presseerklärung hatte weitere Veröffentlichungen zur Folge. Diese Presseerklärung kann hier eingesehen werden. | Links Gewalt an Schulen - Thöne fordert mehr Personal
Stellungnahme GEW : Vereinbarung zwischen politischem Opportunismus und Klimawandel an Bremer Schulen | |||||||||||||||||||||||||