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16.01.2009 Junge Mitglieder über die GEW

„Auf die GEW wurde ich durch ihre starke Präsenz bei den Protesten gegen Studiengebühren und den Hochschulentwicklungsplan 5 an der Universität Bremen aufmerksam. Kurze Zeit später erhielt ich die Möglichkeit, ein Praktikum in der Bremer Geschäftsstelle abzuleisten. Dadurch konnte ich tiefere Einblicke in die gewerkschaftlichen Arbeitsbereiche gewinnen und beschloss, Mitglied zu werden.
Die GEW bedeutet für mich in erster Linie eine im Hinblick auf den Bildungsbereich umfassende Interessenvertretung und die Möglichkeit, sich in bildungspolitischen Aspekten gemeinsam Gehör zu verschaffen. Bei universitären Themen wie der Schließung der Studiengänge Behindertenpädagogik und Sportwissenschaften oder die allgemeinen Kürzungen und die damit verbundene Abnahme des Lehrangebots hat die GEW für Studierende – auch außerhalb des Lehramtsstudiums – vieles zu bieten. Gerade im Hinblick auf die aktuelle Arbeitssituation der studentischen Hilfskräfte ist die GEW ein wichtiger und aktiver Partner, um die gesetzten Ziele zu erreichen."
Nadine Kühn


Seitenabschnitte:

„Für mich als Referendar und GEW-Mitglied gilt: „Einig sind wir stark!“
Dieser geläufige Spruch ist mindestens ebenso plakativ wie der Begriff der „Solidarität“. Dabei geht es jedoch im Wesentlichen um den Gehalt der Worte, sonst bleiben bloß hohle Phrasen bzw. Worthülsen. Laut Brockhaus Lexikon geht es bei „Solidarität“ um wechselseitige Beziehungen zwischen Einzelnen oder Gruppen. Wesentlich dabei ist, wie diese Verbindungen sich ausgestalten. An dieser Stelle setzt oft der Missbrauch des Begriffes an, zum Beispiel durch manche Politiker und Vertreter von Wirtschaftsverbänden oder es liegt zumindest ein begriffliches Missverständnis vor: Solidarität bedeutet nicht wechselseitige Ausnutzung, sondern wechselseitige Unterstützung! Diese ist nach meinem Verständnis nicht auf bloße Einzel- und Gruppeninteressen zu beschränken; sie steht allen zu.“
Florian Küsel

„Warum sollte man als Referendar der GEW beitreten?
Mit dem Beginn des Referendariats wird man auf einen Schlag mit vielen neuen Einflüssen und zu treffenden Entscheidungen konfrontiert. Da ist jede Art von Unterstützung willkommen. Die GEW leistet hier, z.B. mit ihrer Beratungskompetenz, ihren Teil.
Vor dem Hintergrund stattfindender Veränderungen im Bildungsbereich war es mir nicht nur wichtig, bestehende Strukturen (wie die GEW), von denen auch ich profitieren kann, durch meinen Beitritt zu stärken, sondern mich als zukünftigen Lehrer so früh wie möglich mit den Menschen meines Berufsstandes (d.h. auch mit meinen AusbilderInnen) zu solidarisieren.
Der GEW-Beitritt ist für mich nicht zuletzt auch eine Möglichkeit, sich neuen Herausforderungen gemeinsam stellen zu können.“
Jan Eric Ströh

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