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16.10.2006 Junge Mitglieder und die GEW Bremen

Befragungsergebnisse des Projekts „Wir gestalten den Übergang“
Die Fragebogenaktion richtete sich 2005 an neu eingetretene GEW-Mitglieder.
Die Antworten sieht die Projektgruppe nicht als repräsentativ an; dennoch betrachtet sie diese als bedeutsame Merkpunkte für die GEW-Arbeit. (Sofern nichts anderes angegeben ist, stehen die am häufigsten genannten Antworten vorn.)

 Junge_Mitglieder_und_die_GEW_Bremen.pdf
 Unfrage als Download

„Wie hast Du die GEW kennen gelernt?“

Veranstaltungen im Referendariat; GEW-Veranstaltungen an der Uni; Familie; durch KollegInnen; Personalversammlung; Verbeamtungskampagne in Bremerhaven

„Warum bist Du in die GEW eingetreten? Gab es einen konkreten Anlass?“

Prinzipielle Überzeugung, Wille zur bildungspolitischen Veränderung; Lobby für Arbeitnehmerrechte stärken; Beamtenbund unangenehm, GEW angenehm; Mitbestimmungsinteresse; aus Engagement; Wichtigkeit Rechtsschutz; Beratungsbedarf bei Erkrankung; Verbeamtungskampagne in Bremerhaven

“Kennst Du auch GEW-Mitglieder außerhalb Deiner Einrichtung?“

Hier haben 70% mit „Ja“ geantwortet

“Warst Du schon auf einer GEW-Versammlung oder -Veranstaltung?“

Hier haben mit „Ja“ 80% geantwortet und zwar überwiegend durch den Besuch von Neueinsteiger-Seminaren.


“Kennst Du GEW-Vorstandsmitglieder?“

Auch hier antworteten mit „Ja“ 80%

„Was macht die GEW Deiner Meinung nach gut?“

Mit Abstand wurden die Infos (Mail, Zeitungen) der GEW am besten bewertet, dann die Interessenvertretung im PR, sowie das aktuelle Reagieren der GEW und ihr Auftreten in der Öffentlichkeit

„Was fehlt Dir bei der GEW?“

Vermisst wird hier in erster Linie eine erfolgreiche politische Einflussnahme sowie die aktive Auseinandersetzung um die praktische Arbeit vor Ort.

„Welche vorrangigen Fragestellungen / Themen gibt es in Deiner Einrichtung?“

In etwa gleichauf lagen folgende Themen in der Bewertung:
Zukunft von Bildung (PISA u.a); Neue Zeugnisordnung; Veränderung der Schulstruktur; Mittelkürzung und Mehrarbeit; Präsenzzeiten; Kürzung bei Fördermaßnahmen; Schulauflösung bzw. Zusammenlegung.

„Wie kommt Ihr zu gemeinsamen Positionen?“

Hier spielen Konferenzen und Teambesprechungen die deutlichste Rolle. Dass man sich zuweilen auch gar nicht einigen kann, liegt daran, dass zu wenig Diskussionsprozesse stattfinden und Vereinzelung empfunden wird.

„Mit welchen Themen sollte sich die GEW stärker beschäftigen?“

Probleme, die mit der Schulstruktur, dem selektiven Schulsystem, gemeinsamem Lernen, Lehreralltag, Überlastung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen zusammenhängen, werden hier in erster Linie genannt

„Welche Serviceleistungen der GEW kennst Du? Welche erwartest Du darüber hinaus?“

Ca. 70% ist der Rechtsschutz bzw. Versicherungsschutz bekannt dann folgen unsere Zeitungen und der GEW- Kalender. Gewünscht wird besseres GEW-Werbematerial und ein GEW-Mentoren- bzw. Tutorensystem, mehr als die Hälfte verlangt keine Ausweitung des GEW-Services.

„Hast Du Lust, in der GEW aktiv mitzuarbeiten? Woran?“

Fast alle Befragten haben Lust auf aktive Mitarbeit, führen jedoch als Hinderungsgrund die zeitliche Belastung beim Berufseinstieg aber auch die alten GEW-Strukturen an. Thematisches Interesse bestehtAan Fragen zur Zukunft der Bildung, Bildung in Bremen, Aktionen, sich wehren, meckern, daran, die Schule zu verändern. Das könnte nach Meinung der Befragten in der Jungen GEW oder in Diskussionsforen (für Verbesserungen, Alternativen, ...) und zwar sehr zielgerichtet sowie mit überschaubarem Aufwand erfolgen.

„Hast Du Lust, in GEW-Vorstandsgremien oder in der Personalvertretung mitzuarbeiten?“

Niemand hat uneingeschränkt ein Interesse an Mitarbeit im Vorstand erklärt, ca. 1/3 meint. „Ja, aber...“ (Zeit, Berufseinstieg, alte Strukturen...). Mitarbeit bei der Personalvertretung/MAV ist bei ca. 20% von Interesse.

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