| von Jürgen Burger | |
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| Die Bedeutung von Bildung und Qualifizierung ist im öffentlichen und privaten Bewusstsein im letzten Jahrzehnt enorm angestiegen. Die öffentliche Finanzierung dieses Gutes steht dazu in einem immer krasseren Widerspruch. Mit scheinbar urtümlicher Kraft haben sich in der Wirtschafts- und Währungskrise der letzten drei Jahre andere Prioritäten vor die Bildung geschoben: Rettungsmaßnahmen für Banken und Autokonzerne haben Milliarden verschlungen, die jetzt in den öffentlichen Haushalten fehlen. Die Bundesregierung weigert sich beharrlich, die öffentlichen Einnahmen dadurch zu erhöhen, dass sie Banken und Besitzer großer Vermögen stärker besteuert und reguliert. Mit der „Schuldenbremse“ wird stattdessen den Ländern und Kommunen eine katastrophale Politik aufgezwungen, die die Bildung – entgegen allen öffentlichen Bekundungen – noch weiter ins Hintertreffen geraten lässt. Der erste Beitrag in diesem Heft setzt sich mit den staatlichen Sparzwängen auseinander. Es folgt eine Bilanz der von der Kanzlerin einberufenen „Bildungsgipfel“. Und schließlich zeigt ein Bericht der griechischen Lehrergewerkschaft „OLME“ auf, welche Folgen die maßgeblich von der Bundesregierung durchgesetzte Politik der EU gegenüber Griechenland dort für die Schulen und die Lehrkräfte hat.
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