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25.11.2009 „Ohne Not sollen die Sek. II –Zentren zerschlagen werden“

Presseerklärung des Gesamtschulverbandes
Zu der Auseinandersetzung um die Oberstufen an Oberschulen vertreten wir folgende Auffassung:

Seitenabschnitte:

 Ohne_Not_werden_die_Sek.pdf
 Vollständige Pressemitteilung
zum Downloaden

  1. Die Oberschulen mit eigener Oberstufe sind im Vorteil, da besonders leistungsbewusste Eltern bevorzugt durchgängige Systeme anwählen.
  2. Die Oberschulen, die keine eigene Oberstufe haben und stattdessen in einem Schulverbund einer Oberstufe zugeordnet werden, werden schon bei der Aufnahme von SchülerInnen in der 5. Klasse benachteiligt. Die Zusammensetzung der Schülerschaft (je 1/3 Gy/R/H) ist für einen gedeihlichen Unterricht gefährdet. Die Gefahr, dass diese Restschulen werden, ist evident.
  3. Durch die Bildung von Schulverbünden entstehen durch Wechsel und Kooperation von Lehrkräften zwischen den Schulen eines Verbundes große Reibungsverluste und zusätzliche Belastungen für SchülerInnen und Lehrkräfte.
  4. Ohne zwingende Notwendigkeit werden die Sek.II-Zentren zerschlagen, deren Arbeit sich in Bremen bewährt hat.
  5. Es entstehen kleine Oberstufen, die ein vielfältiges Kursangebot nicht anbieten können. Dass diese Oberstufen jeweils 128 SchülerInnen haben werden, wie die Senatorin behauptet, ist wohl ziemlich illusorisch und irreführend
  6. Wir bedauern sehr, dass der Name ‚Gesamtschule’, der ja immerhin die Idee der ‚Einen Schule für alle’ zum Ausdruck bringt, kassiert worden ist.
  7. Wenn hinter dieser Konstruktion die Idee steckt, dass die Oberschulen mit eigenen Oberstufen ein Gegengewicht zu den durchgängigen Gymnasien bilden sollen, so bedeutet sie eher das Gegenteil, denn sie schafft vielmehr Oberschulen 1. und 2. Klasse

Karlheinz Koke

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