| von Jürgen Burger | |
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| Aufgrund der hohen Anzahl von Pensionierungen in den nächsten Jahren besteht ein hoher Einstellungsbedarf an Lehrkräften. Bundesweit zeichnet sich ab, dass bis 2020 bis zu 30 000 ausgebildete Lehrkräfte fehlen werden. Die Länder sind also gut beraten, die Ausbildungsbedingungen und den Berufseinstieg attraktiv zu gestalten, um dem bevorstehenden Mangel entgegen zu wirken.
Von einer solchen Politik sind wir allerdings in Bremen weit entfernt. Die Ausbildungskapazitäten am LIS wurden in den letzten Jahren auf Empfehlung des „Tormin-Gutachtens“ drastisch abgebaut. Der bedarfsdeckende Unterricht der Referendare wurde gegen den Protest von GEW und Personalrat von 8 auf 10 Stunden erhöht. Die Entlastungsstunden für MentorInnen sind unzureichend. Die 2002 eingeführte Berufseinstiegsphase sieht – außer für die Startveranstaltung – keinerlei Entlastung für Fortbildung und Supervision vor. Und im dritten und vierten Berufsjahr wird den jungen Lehrkräften eine Mehrarbeitsstunde abverlangt.
Die Kultusminister haben auf den sich abzeichnenden Mangel mit der Verkürzung des Referendariats reagiert. Mit der darauf folgenden Änderung der Ausbildungsordnung setzt sich auf den nächsten Seiten Bernd Winkelmann kritisch auseinander. Es folgen Übersichten über Angebote für BerufseinsteigerInnen und über die Einstellungssituation sowie eine Auseinandersetzung von Prof. Gudjons von der Zeitschrift „Pädagogik“ mit der Veränderung des Berufsbildes „LehrerIn“.
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