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25.11.2009 Und sie bewegt sich doch! - Oder doch nicht?

von Michael Klagge
Aufgrund der Unterschriftenaktion der GSM Eltern- und Schülerschaft aus dem Januar 2009 oder vielleicht auch auf Grund der privat finanzierten Anschaffung von 15 aktuellen iMacs, gab es 3 Monate nach dieser Aktion tatsächlich einen Antwortbrief von Herrn Meinken (Abteilung 1 Zentrale Dienste) an den Elternbeirat der GSM mit einem Gesprächsangebot zur „einvernehmlichen Lösung“ des Problems. Die Hoffnung auf eine Lösung hat sich in dem Gespräch am 12. August 2009 jedoch nicht erfüllt. Vorschlag von Herrn Dr. Hinze nach der Sitzung: Unter der Vorraussetzung, dass die GSM in SuBITI einsteigt, würde ihr, bezogen auf beide Standorte die Nutzung von 30 Macs gestattet, allerdings nur, wenn sie 60 PCs in Betrieb nimmt. Alle Computerräume müssen mit PCs ausgestattet werden. Lediglich in den Bereichen Musik und Kunst werden Macs akzeptiert. An der GSM werden zur Zeit ca. 70 Macs benutzt, von denen 40 dringend ersetzt werden müssten - Da hilft die Erlaubnis, die 30 bereits privat, bzw. aus dem Schuletat angeschafften Rechner nutzen zu dürfen und in Zukunft ersetzt zu bekommen nicht wirklich weiter.

Seitenabschnitte:

 Und_sie_bewegt_sich_doch.pdf
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Immerhin, nach fast drei Jahren totaler Verweigerung von Ersatzbeschaffungen wird der Bedarf an Macintosh Rechnern in den Bremer Schulen jetzt wieder gesehen. Da die WP I und WP II Medienkurse an der GSM mit Gruppen in Klassenstärke im „Computerraum“ stattfinden, und auch die zur Zeit im Musikbereich benutzten 15 iMacs perspektivisch auf Klassenstärke aufgestockt werden sollten, am Standort Brokstraße eine Erstausstattung fehlt, reicht der Vorschlag der Behörde noch nicht aus, um das medienpädagogische Konzept der GSM mit der nötigen Technik auszustatten. Abgesehen davon profitieren, wie im GSM Medienplan 2009 beschrieben, auch alle anderen Fächer von den intuitiv zugänglichen multimedialen Programmen der Macs. Ein akzeptabler Lösungsvorschlag müsste für beide Standorte der GSM die im Medienplan 2009 pädagogisch begründeten Bedarfe berücksichtigen und den Betrieb von ca. 70 Macs ermöglichen. Die Frage ob unter diesen Vorraussetzungen an der GSM eine heterogene Umgebung überhaupt Sinn machen würde stellt sich, zumal auf der Mac-Hardware auch parallel das Windows System installiert werden kann.

Weiterhin unbeantwortet bleibt die Frage nach dem Grund für das Beharren der Behörde auf dem flächendeckenden Einsatz der zwar in der Anschaffung billigen Microsoft Rechner, die aber -bei nicht einmal gleicher Funktionalität- mit einem hohen Support Aufwand (über 1000,00 € pro Jahr und Rechner), das vierfache an Kosten verursachen, wie die seit Jahren erfolgreich funktionierende Mac- Lösung der GSM (siehe: Vorlage Nr. G 204 für die Sitzung der Deputation für Bildung, am 8. März 2007, Seite 12). Warum Schulen, die seit Jahren bewiesen haben, dass sie den nötigen Support ihrer Rechner vor Ort leisten können und deswegen auf SuBITI nicht angewiesen sind, seit inzwischen 3 Jahren kein Geld für die Ersatzbeschaffungen ihrer IT-Ausstattung bekommen und durch diese Verweigerung finanzieller Mittel gezwungen werden sollen ihr System umzustellen, ist also weder in der Sache, noch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nachvollziehbar.
Das erklärte Ziel der Bremer Bildungspolitik - den Autonomieprozess von Schule zu fördern und sie in ihrer Eigenverantwortung zu stärken wird hier einmal mehr konterkariert.
Warum die „vollständige Ausstattung (einer) Schule in allen Anwendungsbereichen mit Mac-Rechnern nicht vorstellbar (ist)“ wie Herr Meinken es in seinem Antwortschreiben an unsere Elternschaft formuliert, ist mit nichts begründet - eigentlich müsste man die Anschaffung von Macs und den Verzicht auf SuBITI unter Sparmaßnahmen verbuchen.
Der „einheitliche ... kostengünstige Support durch externe Dienstleister“ kostet nachweislich das vierfache und der Vorwurf, dass der Mac mangelnden Berufsbezug habe und man eine „einheitliche technische Plattform als Voraussetzung für verbindliche IT-Elemente bei Abschluss und Vergleichsarbeiten (brauche)...“ ist, da der Mac beide Plattformwelten bedient, widerlegt. Dem im gleichen Schreiben als positiver Effekt behauptete „Verzicht auf Zweigleisigkeit (Windows/Macintosh) bei Veranstaltungen im Bereich der Lehrerfortbildung“ widerspricht die Einrichtung eines von Apple gesponserten Regionalen Trainings Centrums in den neuen Räumen des Medienzentrums am LIS, das so, ist der Apple Homepage zu entnehmen, in Zusammenarbeit mit Schulen Lehrer in der Nutzung von Apple Programmen fortbilden soll.



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