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Publikationen BLZ BLZ Archiv BLZ Februar 2007 16.02.2007 Uni-Vollversammlung | ||||||
| 16.02.2007 Uni-Vollversammlung | ||||||
| Andrea Britzke Landesausschuss fürt StudentInnen (LASS) | ![]() | |||||||||
| Am 07. Februar 2007 fand an der Universität Bremen eine uniweite Vollversammlung statt. Die Statusgruppen der Studierenden, der sonstigen und der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und die der Professoren versammelten sich in der Mensa und verabschiedeten mit überwältigender Mehrheit den nachfolgenden Beschluss, den wir hier abdrucken. Die GEW Bremen unterstützt die Resolution und den Protest der Mitglieder der Universität Bremen. Die Bremer Landesregierung darf nicht aus ihrer Verantwortung entlassen werden: Keine weitere Kürzungen im Bildungs- und Wissenschaftsetat, sondern eine Stärkung der Bremer Bildungseinrichtungen, Schulen und der Universität. Andrea Britzke, Landesausschuss für Studentinnen und Studenten (LASS) |
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| Gemeinsame Resolution der Mitglieder der Universität Bremen | ||||||||||
| Die Bremer Landesregierung und insbesondere das Wissenschaftsressort planen im Rahmen des Hochschulgesamtplans 5 Mittelkürzungen, wie sie in der Geschichte der Universität beispiellos sind. Die Universität Bremen befindet sich in der schwersten Krise seit ihrer Gründung im Jahr 1971. Seit mehreren Jahren wird die Finanzausstattung der Universität durch das Land Bremen zunehmend schlechter. Sie hat inzwischen einen Punkt erreicht, an dem der reguläre Universitätsbetrieb nur noch mit Mühe aufrechterhalten werden kann. Vor diesem Hintergrund sind mit dem neuen Hochschulgesamtplan weitere Kürzungsrunden vorgesehen, deren Umfang alle vorherigen übertreffen. Seine Umsetzung hätte den Verlust zahlreicher Professuren und wissenschaftlicher Mitarbeiterstellen zur Folge. Darüber hinaus sind auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Dienstleistungsbereich empfindlich von den Kürzungen betroffen. Ganze Fächer müssten geschlossen und die Anzahl der Studierenden drastisch reduziert werden. Die schiere Existenz der Universität Bremen als Forschungs- und Lehreinrichtung ist massiv bedroht. Wir fordern eine adäquate finanzielle Ausstattung des gesamten Bildungsbereichs, der Schulen genauso wie der Hochschulen, durch das Land Bremen, die endlich wieder zumutbare Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen gewährleistet. Weder Studiengebühren noch mehr Drittmittel können die aktuellen Probleme dieser Universität lösen. Die Mitglieder der Universität lehnen daher die Kürzungspläne der Landesregierung vehement ab. Wir werden uns an diesem Akt der Zerstörung nicht beteiligen und die Sparauflagen der Landesregierung nicht umsetzen. Alle Mitglieder dieser Universität werden sich nach Kräften dafür einsetzen, dass die Kürzungsvorgaben der Landesregierung zurückgezogen werden. Zur Umsetzung der genannten Ziele werden folgende Maßnahmen beschlossen:
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